Donnerstag, 15. Dezember 2016

Ho, ho, ho


frohe Weihnachten oder wie es analog auf der Scheibenwelt von T. Pratchett heißt "Happy Hogswatch" 
(man merkt sicher, dass ich kürzlich im Fernsehen wieder mal den "Hogfather" angesehen habe - meinen Lieblingsweihnachtsfilm)


Wenn der Weihnachtsmann hoch über bunten Buden mit schmucker Beleuchtung thront, ist es wieder so weit. Die Weihnachtsmärkte lassen grüßen. Bunte Sterne und Honigkerzen sind nur ein Teil des Angebots. Es dominieren die Glühweinstände, so könnte man meinen. Beim Besuch des Bremer Weihnachtsmarktes fand ich das Angebot von Fahrgeschäften, Ständen mit Christbaumschmuck und Kunsthandwerk und den Fress- und Trinkbuden angenehm ausgewogen. Ganz im Gegensatz zu unserem lokalen Markt in Weyhe, der außer zwei verschämt in eine Ecke gedrängten Büdchen mit Lichtern und Glasbildern nur Fressalien und Trinkbares anbietet und damit äußerst langweilig ist, wenn man ihn sich als überzeugter Glühweinverächter nicht schön trinken kann.


bunte Sterne und Honigkerzen - da kommt Stimmung auf


dieses Santagespann ist extra auf einen Drink neben der Bude mit dem alkoholischen Punsch gelandet.  Hoffentlich geht das gut, schließlich trinkt der Weihnachtsmann sonst doch nur Milch und isst dazu ein Plätzchen. Hier hätte er gegenüber am Stand die Gelegenheit Kartoffelpuffer zu sich zu nehmen. Was ich mir zusammen mit dem heißen Glühwein als unbekömmlich vorstelle. 

Nachstehend fährt ein Santa Claus mit seinem Gespann hoch über dem Budenzauber und sucht in seinem Buch nach dem rechten Weg und den Namen der unartigen Kinder. Zeitgemäß sollte man ihn vielleicht mit Tablet und Navi ausrüsten. Und gut, dass die Tierrechtorganisationen noch nicht interveniert haben. Schließlich ist Kutschefahren angeblich nicht tiergerecht. Gilt vielleicht nur für Pferde - Elche und Rentiere sind ausgenommen ...


Bismarck reitet unbeirrt von solch elementaren Fragen wie eh und je majestätisch durch die Kulissen


ein weiterer Santa läutet hier die nächste Karusselrunde ein.


Licht ist ein Muss auf dem Weihnachtsmarkt - nicht nur weil die Jahreszeit so duster ist sondern damit jenem, dem nach exzessivem Heißgetränkgenuss die Lichter ausgehen noch etwas bleibt, an dem er sich orientieren kann. 


das wird schwieriger bei den mittelalterlichen Piratenständen an der Schlachte (d.i. die Weserpromenade). Da gibt es kein elektrisch Licht - nur Kerzen und Fackeln.  Ist schon ein Völkchen für sich, diese Vogelfreien.


merkwürdig gewandet sind sie und komisch sprechen tun sie auch wenn sie ihre wohlfeilen Waren anbieten


noch ein Blick auf die Weser wo mittlerweile die "Alexander von Humbold" am Martinianleger Stellung bezogen hat. Ein Segler, der Kap Horn umrundet hat auf immer vor Anker als Hotel- und Partyschiff.  Mit Blick auf die netten Weihnachtswünsche an einem Fahrgeschäft dekoriert mit einem schmucken Segelschiff auf dem freien Meer kommt ein bisschen Wehmut auf ....



... während der letzte Plastik-Weihnachtsmann diesem Post heimleuchtet, der so ganz ohne Katzen auskommen muss.
Ho,ho ho

für die Katzenquote schnell noch ein Zitat von Terry Pratchett

„In früheren Zeiten wurden Katzen als Götter verehrt; das haben sie nicht vergessen.“


Dienstag, 6. Dezember 2016

Montag, 14. November 2016

Überblick



Tinkerbell schaut hier etwas missmutig drein. Die neue Konstruktion, die es den Katzen wieder ermöglichen soll unter das neu gedeckte Dach zu gelangen, ist noch nicht spruchreif. Zu klein der Spalt zwischen Brett und Dachbalken um sich ohne Verrenkungen hindurch zu quetschen. Mama Pinky war die einzige, der es ohne Brett gelang mit beherztem Sprung vom Birnbaum an die Schuppenwand, sich an den Klinkern festkrallend in den Hohlraum zu ziehen. Die anderen hatten das Nachsehen.



mittlerweile sieht das so aus.  Dem Dosimann sei gedankt. Das Brett zwischen Birnbaum und Dachvorsprung ist zu Tinkerbells Lieblingsplatz avanciert.


ein guter Platz für allgemeinen Rundumblick, zum sich sonnen und putzen.




noch ein wenig vergangene Herbststimmung - bis auf die  Eichen sind Büsche und  Bäume kahl, das bunte Laub nur noch ein Ärgernis, das zusammengeklaubt werden muss.





Mittwoch, 19. Oktober 2016

gemischte Herbstschau


Morgens liegt jetzt der kühle Atem der Nacht wie ein Hauch über den Wiesen ...


Sanft bricht er das Licht bis die Sonne hoch genug steht, dem Boden mit ihrer Wärme den feuchten Schleier zu nehmen 


skurrile Gebilde in den Grashalmen sorgen derweil für ein funkelndes Glasperlenspiel



Die Pferde klauben die letzten Grashalme zusammen. Durch die anhaltende Trockenheit fehlt der Nachschub an frischem Gras - letztes Jahr gab es um diese Zeit noch reichlich davon:






  meine ständige Begleiterin Tinkerbell sorgt dafür, dass die Katzenfotos nicht zu kurz kommen ...






so ein Zweiglein kann ungemein unterhaltsam für eine Katze sein! 


letzte Rosen im Garten - und eine letzte Rose gegen das Vergessen, die hier so gar nicht reinpassen will, mir aber wichtig ist. Sie liegt neben dem Stolperstein, der kürzlich vor dem Elternhaus meines Vaters verlegt wurde. Für seine Mutter, die aufgrund einer psychischen Erkrankung  Opfer des Nationalsozialismus wurde.  Wen es interessiert:  ein kurzer Bericht darüber auf Sat1 regional 














Montag, 3. Oktober 2016

es herbstelt merklich


der Topfgarten blüht noch sinnig vor sich hin . Das Gras davor ist durch die lange Trockenheit verdorrt und die nicht minder trockenen Blätter von der Kastanie verirren sich vereinzelt bis hier her


 Blumenliebhaber Twinkle vor Topfgartenkulisse


der aber hier schon mit einer anderen Möglichkeit liebäugelt ...


nämlich der Verwendung des Herbstlaubs als weiche Ruheunterlage


ohne die pieksigen Stachelfrüchte darunter versteht sich ;-)


die Pferde haben auch was vom Herbst: ihnen fallen die Birnen direkt in den Auslauf.  Regelmäßig wird nachgesehen, ob sich schon wieder welche vom Ast gelöst haben die man genüsslich mampfen kann.